VON REBECCA BACHMANN (GIEßEN)
In den letzten Semestern wurde ich – wie viele andere Dozent*innen auch – zunehmend frustrierter angesichts einer ansteigenden (unreflektierten) Nutzung von KI bei Essays und Hausarbeiten. Ich las immer häufiger Zusammenfassungen von Fachtexten, die zwar stilistisch geschliffen waren, aber teilweise absurd wenig mit dem Originaltext zu tun hatten, ärgerte mich über immer gleich klingende, seelenlose Fragestellungen und kam ins Nachdenken: Warum passiert das eigentlich? Was kann ich tun? Das Resultat: Ich habe meine Seminar- und Prüfungsstrukturen auf den Kopf gestellt und biete zu einem großen Teil Projektseminare an.
KI als Resultat fehlender Motivation?
Mein Gedanke ist der folgende: Es gibt natürlich zahlreiche Erklärungen für die Nutzung von KI, ein Großteil davon hat mit der systemischen Ebene zu tun: Nebenjobs, Druck, in Regelstudienzeit fertig zu werden, hohe Prüfungslast – all das führt dazu, dass vielen Studierenden schlichtweg die Zeit fehlt, sich intensiv mit jeder Prüfungsleistung zu beschäftigen. Andere Studierende sind überfordert mit dem wissenschaftlichen Schreiben, kommen vielleicht aus einem nichtakademischen Haushalt und trauen sich nicht, bei Problemen ihre Dozierenden anzusprechen, weil sie nicht wissen, ob „man das so macht“. Stattdessen holen sie sich Hilfe bei der KI. Ich finde all diese Punkte wichtig und ich denke, wir müssen als Institution Universität darauf reagieren und Lösungen finden, statt Studierenden pauschal Faulheit oder fehlende Eignung zu attestieren.
Aber um diese Lösungen soll es an dieser Stelle nicht gehen, denn die Schwierigkeit von systemischen Fragen ist, dass ich sie nicht als individuelle Dozentin und nicht kurzfristig lösen kann – auch wenn es zu vielen dieser Probleme schon tolle Vorschläge gibt, etwa von Barbara Vetter zur Unterstützung von Erstakademiker*innen.
An dieser Stelle konzentriere ich mich jedoch auf die andere Seite der Erklärungen. Denn ich bemerke nicht nur eine Frustration bei mir, sondern auch auf Seiten der Studierenden. So berichten mir einige, wie unbefriedigend sie es finden, so viel Zeit und Mühe in ihre Hausarbeiten zu investieren, wenn diese dann nur dieses eine Mal zum Korrigieren gelesen werden, um im Anschluss für immer in der Schublade zu verschwinden.
Andere sehen den Sinn in klassischen Seminarstrukturen nicht. Sie wollen z.B. Ethiklehrer*innen werden und hinterfragen, warum sie Texte lesen, sich mit Themen auseinandersetzen und fachwissenschaftliche Hausarbeiten schreiben sollen, wenn all dies keinerlei Relevanz für ihre berufliche Zukunft zu haben scheint.
Auch diese Erklärungen haben natürlich mit der systemischen Ebene zu tun. Man kann sicher fragen, ob und wie man das Lehramtsstudium praxisnäher gestalten kann. Man sollte aber auch darüber nachdenken, wie man den Studierenden vermitteln kann, dass es durchaus sinnvoll ist, sich mit Themen auseinanderzusetzen, die nicht direkt in der Schule anwendbar sind. Auch das ist Thema für eine andere Diskussion – hier sei z.B. auf die Artikel von Kirsten Meyer und Henning Franzen verwiesen.
Auf was ich an dieser Stelle stattdessen hinaus will, ist, dass sich die akademische Philosophie durchaus mit einem Relevanzproblem konfrontiert sieht: Was ist der Mehrwert philosophischen Arbeitens? Warum lohnt es sich, philosophische Fachtexte zu lesen? Welche Kompetenzen lehrt das Philosophiestudium? Und was bringen uns diese Kompetenzen im Umgang mit aktuellen Problemen unserer Gesellschaft? Wenn Studierende diese Fragen nicht positiv für sich beantworten können, kann das in einer abnehmenden Motivation resultieren. Denn wer den Sinn von Themen, Texten, Prüfungsleistungen und der Philosophie generell nicht sieht, hat auch weniger Lust, sich eigenständig und intensiv damit zu beschäftigen. Die Bereitschaft, Aufgaben an die KI zu delegieren, steigt.
Projektseminare als Lösung?
Was lässt sich dagegen tun? Man muss genau dort ansetzen, wo der Kern des Problems (vermutlich) liegt: bei der fehlenden Motivation bzw. wahrgenommenen (Ir-)Relevanz. Und hier kommen Projektseminare ins Spiel. Sie basieren auf dem Konzept des forschenden Lernens aus der Hochschuldidaktik. Die Idee ist, dass Studierende eigenständig und selbstgesteuert wissenschaftlich tätig sind, etwa indem sie eigene Forschungsprojekte entwerfen und durchführen. Essentiell – und im Kontrast zur klassischen Hausarbeit – ist dabei, dass Wissenschaft als (sozialer) Prozess verstanden wird, indem die Etappen wissenschaftlichen Arbeitens von einer groben Idee über Planung, Recherche, Durchführung, Peer Feedback, Überarbeitungsprozesse und Präsentation bis hin zur Reflexion im Seminar selbst erlebt werden.
Konzepte forschenden Lernens sollen dabei die Motivation stärken, weil sich die Studierenden eigenständig forschend mit einem selbst gewählten Thema beschäftigen und dadurch erkennen, dass philosophische Lektüre und philosophisches Arbeiten generell ein hilfreiches Tool zur Bearbeitung von relevanten Fragestellungen sind.
Wie kann das konkret aussehen?
Ich selbst habe bislang drei Uniseminare und eine Unterrichtsreihe im Ethikunterricht einer Oberstufe nach diesem Konzept des forschenden Lernens durchgeführt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Projektseminare zu strukturieren, oft hängt es am genauen Thema, welche Struktur am besten passt. Ich habe aber gute Erfahrungen mit einer Mischung aus Theorie- und Praxisanteilen sowie einer gruppenbezogenen Projektarbeit gemacht, die das Ziel der Wissenschaftskommunikation verfolgt.
Im Wintersemester 2025/26 habe ich beispielsweise ein Seminar zum Thema Sexualethik gegeben. Die erste Hälfte (der Theorieteil) war dabei recht nah an einer klassischen Seminarstruktur orientiert, indem ausgewählte Themen und Texte gemeinsam besprochen und diskutiert wurden. Die Neuerung besteht im zweiten Abschnitt, dem Praxisteil. Im ersten Schritt sollten die Studierenden aktuelle Diskurse aus ihrer Medienwelt passend zum Seminarthema mitbringen, etwa TikToks über Pickup-Artists, Reality TV-Ausschnitte, in denen jemand abgewertet wurde, oder Zeitungsartikel über die Plattform OnlyFans. Aus den gesammelten Beispielen wurden dann Projektgruppen gebildet, die sich einen der vorgeschlagenen Analysegegenstände (ein konkretes TikTok) und einen Seminartext ausgesucht haben, um mit dem Text das TikTok kritisch einzuordnen. Da wurde dann etwa eine Szene aus der Reality TV-Show Temptation Island mit einem philosophischen Fachtext zu Objektifizierung analysiert. Die Aufgabe der Gruppen bestand nicht nur in der Analyse, sondern auch darin, ihre Ergebnisse in Form einer Social Media-Reaktion festzuhalten (in Podcast-, Video-, oder Schriftform). Die Studierenden haben z.B. einen TikTok-Stitch erstellt, also ein für die Plattform übliches Format, in dem auf ein Original-TikTok reagiert wird. Das kann so aussehen: Man sieht die erwähnte Szene aus der TV-Show, die Worte „Stitch incoming“ erscheinen als Marker, das jetzt eine Reaktion kommt, und dann wird eine Studentin eingeblendet, die die Szene philosophisch einordnet.
Andere Studierende haben kleine Podcasts oder text-/bildbasierte Instagram-Kacheln für ihre Reaktionen erstellt. Wichtig ist, dass es sich bei den Projekten zwar um Social Media-Beiträge handelt, diese aber nicht tatsächlich auf den jeweiligen Plattformen gepostet werden mussten. Sicher ist es denkbar, eigene uni- oder seminarbezogene Kanäle für die Beträge zu erstellen, dafür müssten aber zentrale Fragen, etwa hinsichtlich Datenschutz oder ethischen Bedenken in Bezug auf die Plattformen selbst geklärt werden. Stattdessen wurden alle Projekte am Ende des Seminars in Form eines Museumsrundgangs (analog zu einer wissenschaftlichen Posterpräsentation) vorgestellt und mit Feedback der anderen Gruppen versehen. Idealerweise sollten die Projekte am Ende – und nach einer Überarbeitung auf Grundlage des Feedbacks – gesammelt oder sogar für eine größere Öffentlichkeit ausgestellt werden, damit sie am Ende nicht wieder in der Schublade verschwinden. Dieser letzte Schritt der Ausstellung ist im Sinne des forschenden Lernens analog zu Veröffentlichungen von Forschungsprojekten begrüßenswert, muss aber rechtlich gesichert werden und darf vor allem nur in Zustimmung aller am Projekt Beteiligten (und unabhängig von dem erfolgreichen Abschluss des Seminars) geschehen.
Das Konzept bestand also zusammengefasst darin, dass die Studierenden einen aktuellen Medienbeitrag wählen, erkennen, dass man diesen mit philosophischen Methoden (anhand eines Fachtextes mit Thesen und Argumenten) analysieren und diese Analyse wiederum mit Mitteln gängiger Social Media-Plattformen aufgreifen kann. Am Ende entstehen Produkte der Wissenschaftskommunikation, in denen die Studierenden als Expert*innen agieren und auf gesellschaftliche Diskurse philosophisch kompetent antworten.
Was lernen die Studierenden?
Zum einen soll die Aufgabe gemäß dem forschenden Lernen eine Übung in authentischer Forschung sein. Die Projektphase sollte also idealerweise die typischen Etappen wissenschaftlichen kooperativen Arbeitens abbilden: gemeinsam eine Fragestellung finden, Wahl eines Analysegegenstandes, Wahl der Textgrundlage, darauf aufbauende Schärfung der Fragestellung, Analyse in Arbeitsteilung, Austausch mit anderen Gruppen im Sinne eines Peer Review-Verfahrens, Überarbeitung auf dieser Grundlage sowie öffentliche Präsentation und ggf. Verteidigung, am Ende eine Reflexion.
Zusätzlich sollen sich die Studierenden in der Wissenschaftskommunikation und im Umgang mit Social Media ausprobieren. In Zeiten, in denen sich viele Menschen über Social Media informieren und ihre Meinung dort bilden, wird professionell ausgeübte Wissenschaftskommunikation auf diesen Plattformen immer wichtiger. Die Studierenden sollen daher üben, komplexe Inhalte an die Logiken der gängigen Plattformen anzupassen und für größere Zielgruppen aufzubereiten, ohne dass die Inhalte verwässert werden. Diese Kompetenzen sind nicht nur für das Lehramt essentiell, sondern auch für viele andere Berufsfelder, bei denen es um die Kommunikation und Aufbereitung komplexer Inhalte geht.
Schließlich sollen die Studierenden erfahren, dass philosophische Texte und Methoden relevant für die Erfassung, Erörterung, Einordnung und Kritik aktueller Diskurse ihrer eigenen Lebenswelt sind. Dabei lernen sie zusätzlich, dass sich das Philosophieren selbst nicht auf den geschriebenen Text beschränkt, sondern sich auch auf anderen Medien und im Spiel mit diesen Medien ausüben lässt.
Was ist mit der Bewertung?
Da es um die Idee des forschenden Lernens geht, bietet sich als Prüfungsleistung vor allem eine Dokumentation des Forschungsprozesses (mit Ideenfindung, Planung, Konzeptskizze, fertigem Projekt und Reflexion) etwa in Form eines Portfolios an. Damit die Projektphase möglichst gut funktioniert, ist es sinnvoll, die einzelnen Teile des Portfolios bereits während des Semesters anfertigen zu lassen, so dass etwa die Konzeptskizze direkt umgesetzt werden kann. Da die philosophische Fundierung bei den Projekten nicht vernachlässigt werden soll, besteht mindestens ein Teil des Portfolios immer in einer Auseinandersetzung mit dem für das Projekt gewählten Fachtext, etwa in Form eines Thesen- oder Gliederungspapiers. Auch dieser Teil sollte vor der Gruppenphase schon fertiggestellt werden, damit die Gruppen die Textbasis (Definitionen, Thesen, Argumente, direkte Zitate) gebündelt für die Erstellung ihrer Projekte nutzen können.
Bei der Projektarbeit selbst ist es wichtig, den Studierenden genaue Anleitungen für die einzelnen Social Media-Plattformen und Formate sowie eine Kriterienliste für gelungene Wissenschaftskommunikation an die Hand zu geben, um die Arbeit und spätere Bewertung transparent zu gestalten. Im Moment arbeite ich zur Verbesserung des Konzepts daran, auf Grundlage aktueller Forschung aus der Wissenschaftskommunikation sowie praktischer Erfahrung von Kommunikator*innen Handreichungen für die Projektseminare zu erstellen, sodass die Studierenden kompetent unterstützt werden, effektive Wissenschaftskommunikation zu betreiben, und die Lehrenden in ihrer Betreuung der Gruppen und späteren Bewertung professionalisiert werden.
Funktioniert es denn?
Meinen bisherigen Erfahrungen nach sind die Studierenden sehr viel engagierter bei den Projektseminaren dabei als bei klassischen Seminaren. Sie lesen die Texte intensiver, weil sie ja von Anfang an schon wissen, was die Aufgabe sein wird, bringen sich mit eigenen Beispielen für Analysegegenstände ein und zeigen Kreativität, Spaß und Initiative beim Erstellen der Projekte.
Besonders in der letzten Phase, in der die Studierenden ihre eigenen Projekte vorgestellt und die der anderen begutachtet haben, sah man direkt zwei Dinge: Die Studierenden sind erstens in ihrem Thema drin und haben auch tatsächlich Lust darauf, mit anderen darüber zu sprechen. Und sie zeigen zweitens großes Interesse an der Forschung und den Ergebnissen der anderen Gruppen. Gespräche über wissenschaftliches (philosophisches) Arbeiten funktionieren hier ganz natürlich.
Das Feedback der Gruppen zeigt mir, dass der Gedanke hinter dem Projektseminar ankommt: Sie berichten mir, dass sie die Arbeit an den Projekten als sehr sinnvoll empfunden haben, das Gefühl hatten, das Thema viel mehr durchdrungen zu haben, und die wissenschaftskommunikativen Kompetenzen als solche wahrnehmen. Die Studierenden erachten es zudem als wichtig und hilfreich, Social Media als Tool für die Aufbereitung und Vermittlung von Wissenschaft auszuprobieren. Viele berichten mir, dass philosophisches Forschen durch die Analyse eines für sie als relevant wahrgenommenen Themas erlebbar gemacht wurde. Ich selbst hatte mehr Spaß im Seminar, in den Diskussionen, in der Unterstützung der Gruppen und im Anschauen der Projekte – die Frustration war weg.
Sicher kann man auch bei den Portfolios oder bei den Projektarbeiten selbst KI nutzen. In Teilen kann das sogar sinnvoll sein, etwa, wenn eine meiner Gruppen ein Animationsvideo mit Katzen erstellt, die das Konzept von Consent erklären. Mein Gedanke ist aber, dass die sehr konkrete Analyse eines Medienbeitrags mittels eines philosophischen Fachtextes nicht nur schwerer durch KI ersetzbar ist, sondern die Studierenden Philosophie in der Praxis als ein relevantes Werkzeug zur Orientierung in aktuellen Debatten und zeitgemäßen Kommunikationsformaten erleben und dadurch eine größere Motivation spüren, sich eigenständig mit den Inhalten auseinanderzusetzen.
Also nur noch Projektseminare?
Ich bin überzeugt vom Konzept des Projektseminars und werde es in Zukunft auch weiterhin ausprobieren und weiterentwickeln. Ich würde aber nicht dafür plädieren, nur noch diese Art von Seminaren zu veranstalten. Ich denke, es ist wichtig, eine große Bandbreite verschiedener Seminar- und Prüfungskontexte anzubieten, die verschiedenen Studierenden in verschiedenen Etappen ihres Studiums zur Verfügung stehen. Die klassische Hausarbeit hat nicht ausgedient, sie vermittelt weiterhin viele Kompetenzen, die sich so nicht in den Projekten wiederfinden, z.B. die Recherche von Fachtexten sowie die Lektüre, Gegenüberstellung und Diskussion verschiedener Positionen aus dem Diskurs. Andersherum gilt natürlich das Gleiche: Es handelt sich einfach um verschiedene Formate, die unterschiedliche Kompetenzen vermitteln. Daher wäre es wünschenswert, den Studierenden vielseitige Angebote für einen breiten Ausbau ihrer Kompetenzen zu machen.
Ich plädiere dennoch dafür, Projektseminare einfach mal auszuprobieren. Das muss nicht in der Form sein, wie ich sie hier vorgestellt habe, muss z.B. weder Social Media noch Wissenschaftskommunikation beinhalten, sondern kann sich im Sinne des forschenden Lernens auch auf die transparente Dokumentation des Forschungsprozesses beim Erstellen einer Hausarbeit bereits während des Seminars beziehen. In eine ähnliche Richtung geht etwa David Lauers Vorschlag von Kolloquiumsseminaren, in denen Studierende erst ihre Hausarbeiten schreiben, die sie dann im zweiten Schritt im Seminarkontext vorstellen und diskutieren.
Ich möchte mit diesem Artikel vor allem darauf hinweisen, den Studierenden zuzuhören, eingefahrene Muster in Seminar- und Prüfungskontexten zu überdenken und zu überlegen, wie man die Motivation der Studierenden für das Fach stärken kann.
Zur Person
Rebecca Bachmann ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Philosophie der Justus-Liebig-Universität Gießen im Bereich der angewandten Ethik. In ihrer Lehre und Forschung beschäftigt sie sich im Moment vor allem mit aktuellen Diskursen der Medienethik. Sie ist außerdem interessiert an Formaten der öffentlichen Philosophie und philosophischen Wissenschaftskommunikation und betreibt als Co-Host den Wissenschaftspodcast „Analytischer Kaffeeplausch“.
Veröffentlicht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-SA 4.0.
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