Braucht es eine Anwesenheitspflicht? Wozu überhaupt noch Klassiker lesen? Wie mit Rassismus in philosophischen Texten umgehen? Wie kann eine geeignete Berufsorientierung für Philosophiestudierende aussehen? Hier findet sich alles, was mit solchen grundsätzlichen Fragen zu tun hat.
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VON ANNE BURKARD (GÖTTINGEN), DAVID LAUER (KIEL), DAVID LÖWENSTEIN (DÜSSELDORF) UND ALMUT KRISTINE VON WEDELSTAEDT (BIELEFELD) Was können wir für die philosophische Lehre in Deutschland daraus lernen, wie anderswo Philosophie gelehrt wird? Im neuen Themenschwerpunkt sind Philosophie-Lehrende, die sowohl Erfahrungen mit dem deutschen Hochschulsystem als auch mit der Lehre in einem anderen Land haben, dazu
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Ein Bericht aus der Bielefelder Taskforce* VON STEFFEN KOCH (BIELEFELD) Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des Themenschwerpunkts „Künstliche Intelligenz in der philosophischen Hochschullehre“. Der Einsatz von KI-Tools wird an Universitäten intensiv diskutiert. Ein großer Teil der Debatte konzentriert sich auf Probleme: Täuschungsversuche in Hausarbeiten, die Schwierigkeit, KI-generierte Texte zu erkennen, oder die Sorge, dass Studierende
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VON YARA WINDMÜLLER (KIEL) Zum Gelingen von Philosophieseminaren leisten vor allem die Studierenden einen wesentlichen Beitrag. Alle Beteiligten müssen einander angemessen im Blick haben, um den Text gemeinsam immer tiefer durchdringen zu können. Was das konkret bedeutet und wie es zu erreichen ist, möchte ich in diesem Beitrag näher skizzieren und dabei aus studentischer Sicht
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ANNE BURKARD (GÖTTINGEN) Ein Flur mit 40 Türen – so sollen wir den Band Innovations in Teaching Philosophy betrachten. Dazu lädt uns seine Herausgeberin Brynn F. Welch ein, Philosophieprofessorin an der University of Alabama. Hinter jeder dieser Türen befinde sich eine Person, die darauf brenne, sich mit uns über unsere Lehre auszutauschen. Sie selbst freue
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VON DAVID LAUER (KIEL) Ich gebe es zu: Eigentlich war ich einfach unvorbereitet. Eine dieser Wochen, wo man es schlicht nicht schafft, den Text vor der Seminarsitzung noch einmal in Ruhe durchzugehen und sich zu überlegen, welche Begriffe unbedingt zu klären sind, wie man die Thesen der Position präzise reformulieren könnte und wie die Sitzung
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VON ANDREA MARLEN ESSER UND KAROLIN-SOPHIE STÜBER (JENA) Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des Themenschwerpunkts „Diversität in der philosophischen Lehre”. In vielen klassischen Werken der philosophischen Tradition finden sich rassistische, sexistische oder antijüdische Passagen. Gerade in der schulischen und universitären Lehre ist es eine Herausforderung, sich mit diesem problematischen Erbe verantwortlich auseinanderzusetzen: Wie lassen sich
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VON HENNING FRANZEN (BERLIN) Ohne fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten hilft die beste Fachdidaktik nichts. Eigentlich selbstverständlich, doch in Zeiten von zunehmend fachfremd erteiltem Unterricht muss das stets betont werden – ohne dass deswegen überfachliche Kompetenzen gering geschätzt würden. Doch allenthalben wird beklagt, dass angehende Ethik- und Philosophielehrkräfte nicht über genügend fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.
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VON GREGOR BETZ (KARLSRUHE) Dieser Beitrag erscheint im Rahmen des Themenschwerpunkts „Künstliche Intelligenz in der philosophischen Hochschullehre“. 2022 war nicht nur das Jahr von ChatGPT. Im Windschatten des von OpenAI freigeschalteten Chatbots zeigte Anthropic mit dem Constitutional-AI-Ansatz, dass hinreichend große Large Language Models (LLMs) selbstlernende Systeme sind und keineswegs bloß nachplappernde Papageien. Die Evaluationsergebnisse von
